Benötigen Sie Beratung?
Kostenloser Rückrufservice

Wie legen Sie das Fundament Ihres Gartenhauses an?


Die Entscheidung ist gefallen: Sie möchten Ihre Außenanlagen durch den Bau eines Gartenhauses aufwerten. Vielleicht planen Sie aber auch einen Geräteschuppen, in dem Rasenmäher und das Werkzeug für den Garten sicher und geschützt aufbewahrt werden kann. Von großer Wichtigkeit ist stets ein Fundament, das in der Lage ist das Haus sicher zu stabilisieren und den Boden vor Frost und Nässe zu schützen.

Zunächst einmal sollten Sie aber in Erfahrung bringen, ob Sie sich um eine Genehmigung Ihrer Gemeinde kümmern müssen. Denn nicht in jedem Garten darf ein Gartenhaus aufgestellt werden. Dies gilt natürlich vor allem dann, wenn der neue Bau die Sicht eines Ihrer Nachbarn behindern würde. Auch ist die Bauordnung davon abhängig, in welchem Bundesland Sie Ihren Wohnsitz haben. So müssen Sie zum Beispiel in Brandenburg und Bayern niemanden fragen, wenn Sie ein Gartenhaus montieren möchten, das ein Volumen von 75 Kubikmetern nicht übersteigt. In Sachsen und Thüringen liegt diese Grenze jedoch schon bei 15 Kubikmetern.

Gartenhaus mit Fundament

Die richtige Wahl des Fundamentes ist für die Haltbarkeit entscheidend: Streifenfundament oder das weniger aufwändige Punktfundament? (Foto: © Kara – Fotolia.com)

Planen Sie gut und von Anfang an

Wichtig ist darüber hinaus noch die Nähe zur Grenze an das nachbarliche Grundstück, und ob das Haus als dauerhafter Wohnsitz dienen soll. Ist außerdem eine Heizung oder eine Feuerstelle geplant? Meist genügt ein kurzer Besuch im Bauamt, zu dem Sie am besten gleich alle Infos über den geplanten Neubau mitbringen.
Ist keine amtliche Genehmigung erforderlich, oder haben Sie sie bereits in der Tasche, kann es an die detaillierte Planung gehen. Bestimmen Sie den genauen Platz in Ihrem Garten, und tragen Sie Gras und die Bodenschicht bis zu einer Tiefe von ca. 70 cm ab. Sie müssen darauf achten, dass der Aushub vollständig waagrecht ist. Am einfachsten prüfen Sie dies mit einer Wasserwaage, die auf einem Brett liegt.

Das Wichtigste ist die Tragfähigkeit

Zu einem Gartenhaus aus einem Bausatz gehört meist ein Fußboden, dessen Hölzer vorab imprägniert worden sind. Hier ist nicht zwingend ein Fundament aus Beton erforderlich. Nur wenn Sie den Bau grundsätzlich stabilisieren möchten, kommt ein so genanntes Punktfundament in Frage. Dafür schachten Sie an den vier äußeren Ecken des Hauses Löcher aus, die Sie in einem ersten Schritt mit Kies und danach mit Beton füllen. Wenn er nach einigen Tagen genügend ausgehärtet ist, befestigen Sie die Stützen für die Eckpfosten mit 10-x-80-mm-Schlüsselschrauben und 12-mm-Nylon-Dübeln.

Haben Sie ein Gartenhaus mit Mauerwerk in Erwägung gezogen, müssen Sie ein so genanntes Streifenfundament anlegen. Dies ist um einiges aufwändiger und erfordert auch mehr Material. Schachten Sie am Umriss Ihres späteren Hauses einen ca. 80 cm tiefen, aber schmalen Graben aus, den Sie erst mit etwas Kies und anschließend mit Beton füllen. Achten Sie darauf, ihn nicht auf einmal einzugießen, sondern immer wieder zu verdichten. Zur zusätzlichen Verstärkung legen Sie danach Moniereisen in den Beton, auf die Sie eine letzte Betonschicht gießen. Diese wird nochmals verdichtet und anschließend sorgfältig glatt gestrichen.

Auch dieses Fundament benötigt natürlich einige Tage, bis es vollständig trocken ist, bis Sie mit dem eigentlichen Bau Ihres Gartenhauses beginnen können. Doch danach steht einer Standfestigkeit, die Wind und Wetter vieler Jahrzehnte überdauert, nichts mehr im Wege.

Weitere Infos finden Sie auf der Seite http://www.bauexperten.net/garten/das-fundament-fuer-ein-gartenhaus-planen-145.html.

Gartenhaus-Bausätze
Bausätze von Gartenhaus GmbH

Riesige Auswahl an hochwertigen Bausatz-Gartenhäusern. Für jeden Bedarf das passende Modell zum Selberaufbauen.
Top Qualität zum fairen Preis!

Fragen & Antworten