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Tipps vom Profi: Gartenhaus dämmen leicht gemacht


Wer sich schon immer den Traum eines eigenen Gartenhauses erfüllen wollte, sollte sich in der heutigen Zeit auch mit der idealen Wärmedämmung beschäftigen. Durch die höheren Energiekosten empfiehlt sich schon bei kleinen Gartenhütten eine perfekt ausbalancierte Dämmung, um die Kosten möglichst gering zu halten. Doch nicht nur die Kosten werden für den Verbraucher gering gehalten, auch die Umweltbelastung sinkt durch den Einbau einer Dämmung – da lohnt sich auch schon der Einsatz von hochwertigen Dämm-Materialien.

Die Vorbereitung zur Dämmung

Grundsätzlich kann man sagen, dass man beim Bau eines neuen Gartenhauses eine funktionierende Dämmung einplanen und einbauen sollte. Doch gibt es natürlich auch Gartenhausfreunde, die bereits seit einigen Jahren ein Gartenhaus im heimischen Garten stehen haben und nicht wirklich wissen, ob ihr Haus ausreichend gedämmt ist.

Auch ein Gartenhaus sollte eine gute Dämmung aufweisen.

Ein Gartenhaus mit guter Dämmung bietet im Sommer Schutz vor Hitze und hält im Winter die Wärme im Haus. (Bild: 123rf.com)

Zunächst stellt sich natürlich die Frage, ob sich eine Dämmung lohnt. Wer ein Gartenhaus besitzt und dies regelmäßig heizt, der sollte selbstverständlich über eine Dämmung nachdenken. Durch den Heizvorgang kann viel Wärme durch Fenster und Türen verschwinden. Daher sollten sich Interessierte Garten-Fans erst einmal ausreichend Infos zum Thema Dämmung beschaffen. Selbst die Wand eines Hauses ist niemals so dicht, dass sie keine Wärme hinaus lässt. Habt ihr allerdings ein Haus, welches keine aktive Heizung besitzt, ist eine Dämmung nicht immer nötig. Hierbei müssen sich die Besitzer die Frage stellen, ob sie selbst an kühlen Herbsttagen in der Gartenhütte sitzen oder die Zeit lieber im eigenen Wohnzimmer verbringen. Eine Dämmung ist nicht günstig, weswegen solche Faktoren zuvor gut überlegt sein müssen.

Wurde die Frage der Tauglichkeit beantwortet, geht es zum nächsten Schritt – dem Test. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man sein Gartenhaus auf Dichtheit testen kann. Zum einen gibt es das Blower-Door-Verfahren, welches heutzutage vor allem im normalen Hausbau verwendet wird. Hierbei misst ein Fachmann mittels luftdichter Plane inklusiv Ventilator wie dicht eine Tür oder ein Fenster ist. Bei einem Gartenhaus empfiehlt sich dieser Test allerdings nicht immer, da er von einem Fachmann ausgeführt werden muss, welcher sehr teuer ist. Wer sein Gartenhaus aus Stein baut, kann allerdings über den Einsatz nachdenken. Besitzer von beheizten Holzhäusern sollten hingegen immer über eine funktionierende Dämmung nachdenken!

Wie dämme ich richtig?

Eine Dämmung älterer Häuser ist ebenfalls sinnvoll.

Auch ältere Blockhäuser können nachträglich gedämmt werden (Bild: 123rf.com).

Beim Bau eines neuen Gartenhauses sollten die Besitzer darüber nachdenken, die Bodenplatte ausreichend zu dämmen. Solche eine Dämmung spart etwa 15 Prozent der Heizenergie, falls die Hütte geheizt wird. Allerdings können auch unbeheizte Hütten so Wärme einlagern, die sonst in die Erde abgegeben würde.

Wer allerdings ein bestehendes Haus umbauen möchte, kümmert sich vermehrt um die Wände, sowie Fenster und Türen. Bei einem Gartenhaus wird meist eine Innendämmung angebracht, da diese einfacher anzubringen ist. Hierbei braucht ihr zahlreiche Dachlatten, die ihr im Inneren des Hauses so platziert, dass ihr dazwischen das Dämmmaterial anbringen könnt – ihr errichtet also ein Gerüst aus den Dachlatten. Die Dachlatten müssen dabei genau so breit sein, wie das dickste Dämmmaterial, was ihr einbauen wollt.

Steht das Gerüst, wird das Material geschnitten. Wer wenig Geld ausgeben möchte, kauft Styroporplatten. Alternativ können auch Matten aus Glas- oder Steinwolle gekauft werden – hierbei sollte allerdings ein Mundschutz und Handschuhe getragen werden!

Sind die Wände gedämmt, kümmert ihr euch um die Fenster. Hierbei bildet ihr einen Rahmen aus Dämmmaterial direkt um die Konturen des Fensters. Wer es optimal gedämmt haben möchte, muss auch die Fenster austauschen. Im Regelfall reicht bei einem Gartenhaus aber die Dämmung rund um Fenster und Türen.

Sind alle Bereiche des Hauses mit Dämmmatten ausgedeckt, muss die Verkleidung angebracht werden. Jetzt können sich die Besitzer austoben. Wer eine Holzverkleidung haben möchte, kann sich dünne Möbelplatten besorgen oder sich entsprechende Holzplatten aus dem Baumarkt besorgen. Anschließend wird die Innenverkleidung noch lasiert, damit sie sich nicht im Laufe der Zeit abnutzt. Fertig ist die eigene Innendämmung des Gartenhauses!

Wir wünschen viel Spaß mit der nächsten Garten-Saison und dem Aufbau einer Dämmung ihres eigenen Gartenhauses!

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